Fußball - Bayernliga am 6.10.2007
Feier zur Einweihung des neuen Rasens im Mindelstadion - Unsere Schule
feierte mit

Unsere Schüler singen zusammen mit Hausmeister Georg Sonner
das Thannhauser Heimatlied (Hintergrundmusik) und die Bayernhymne (Bild
und Bericht
von Alois Thoma siehe unten)
Rahmenprogramm: In
der Pause spielte die Musikvereinigung
Thannhausen
auf!
Danke Helmut Wiedemann vom
"Hoigarta" für
das Foto
Hintergrundmusik: Thannhauser Heimatlied -
gespielt von der MV Thannhausen
Danke Klaus Kleiner - Webmaster der MV für die mp3
Musik
Luftballonwettbewerb mit freundlicher Unterstützung der Raiffeisenbank
Thannhausen
TSG-Stürmer Joseph Olumide Bayernligaspiel
TSG Thannhausen - FC Memmingen 1:1
vor 2000 Zuschauern.
Schüler der Anton Höfer-Grundschule sangen mit Schulleiter
Karl Landherr und ihrem „singenden Hausmeister” Georg Sonner das Thannhauser
Heimatlied und die Bayernhymne und ließen anschließend bunte Luftballons
steigen. Foto: Alois Thoma - Mittelschwäbische Nachrichten
Vor zwei Jahren hat die TSG Thannhausen vor dem Pokalspiel gegen
den FC Memmingen das grundlegend renovierte Untergeschoss ihres Sportheimes
(Umkleidekabinen, sanitäre Anlagen) eingeweiht. Am Samstag wurden nun
ebenfalls vor dem Spiel gegen Memmingen die obere Etage mit der grundlegend
renovierten Stadiongaststätte und die „Oberschicht” des Fußballplatzes
(neuer Rasen) samt Unterbau (Drainage und automatische Beregnungsanlage) mit
geweihtem Wasser besprengt.
Im Rahmen eines kleinen Festaktes unterstrich Vorsitzender Gerd Olbrich, dass
bei der TSG in letzter Zeit nicht nur sportlich sondern auch baulich
Hochkonjunktur herrschte. Neben den Maßnahmen im Sportheim und auf dem
Spielfeld (wir berichteten) wurden auch noch zwei neue Kassenhäuschen
angeschafft und auf der Gegengerade eine rund 300 Zuschauer fassende Tribüne
erstellt, auf der sich auch der in der Bayernliga geforderte „ausgewiesene Gästeblock”
befindet.
Viele trugen zum Gelingen bei
Von den vielen Personen, die an der Verwirklichung der Maßnahmen mitgewirkt
haben, nannte Olbrich namentlich Sportreferent und Ehrenmitglied Erwin Deubler
(„Nicht nur ein Mann der Worte sondern auch der Taten”), Plätzebeauftragten
Erhard Schindler („Er leistet unersetzbare Dienste”) und Gerhard Joas, der für
die Zusatzbauten zuständig war. Der Dank des TSG-Vorsitzenden galt auch dem
Stadtbaumeister, dem städtischen Bauhof, dem Stadtrat und vor allem dem Förderer,
Gönner, treuen TSG-Fan und Bürgermeister Johannes Schropp sowie Norbert Wehn,
Vorstand der Dr. Georg und Lu Zimmermann-Stiftung. Schropp erhielt die höchste
Auszeichnung der TSG Thannhausen (Goldene Ehrennadel), Wehn wurde der Status
„Ehrengast der TSG auf Lebenszeit” verliehen. Letzterer hatte als
Vorsitzender der Zimmermann-Stiftung den finanziellen Boden für die Verlegung
des 75\x0f000 Euro teuren Rollrasens bereitet. Und das war, wie er den Gästen
der Einweihungsfeier mitteile, eine „Blitzaktion”. Kaum hatte er erfahren,
dass die TSG Thannhausen als Bayernliga-Aufsteiger wegen Platzsanierung ihre
Heimspiele wohl oder übel für ein Jahr nicht mehr im Mindelstadion austragen
kann, handelte er umgehend.
Steilvorlage kam an
Die Alternative, dass durch den Einbau eines Rollrasens die Zeit der Auswärtsspiele
drastisch reduziert werden könne, wandelte Wehn in eine „Steilvorlage” um.
Jene 50\x0f000 Euro, die in den nächsten zwei Jahren als Erträge aus der
Stiftung an die Stadt Thannhausen gehen, bestimmte Wehn (dazu ist er laut
Satzung als Stiftungsvorstand berechtigt) für den Kauf eines Rollrasens, sofern
die Stadt den Restbetrag übernimmt. Der Pass kam an und das Mindelstadion ist
nun knapp zwei Monate nach Beginn der Maßnahmen bereits wieder bespielbar.
Über die gelungenen Maßnahmen erbaten der katholische Pfarrer Hermann Drischberger
und sein evangelischer Kollege Norbert Riemer den göttlichen Segen. Der Wunsch
der Geistlichen, dass sich dieser in spielerischem Erfolg niederschlagen möge,
ging an diesem Tag allerdings nicht ganz in Erfüllung.
von Alois Thoma
Thannhauser
Heimatlied: