Leidvolle Jahre in Thannhausen
 Heimatheft Nr.10

I. Der Bauernkrieg im Jahr 1525

1. Zur damaligen Zeit gehörten die Thannhauser  Bürger und deren Familien zum „Besitz“
  der
herrschenden Adeligen. Sie waren Leibeigene.
  Sie mussten sehr hart arbeiten, jedoch den größten Teil der Einnahmen an die Herrschaft abtreten.
  Diese Arbeit nennt man Fronarbeit.

2. In ihrer Not schlossen sich die  Bauern zu bewaffneten Horden
   zusammen, um für ihre Freiheit   und menschenwürdige Lebensbedingungen  zu kämpfen. 
 
Die Auseinandersetzungen waren sehr blutig.
  Im Jahr 1525 wurden die aufständischen Bauern  besiegt und vorübergehend aus der Heimat vertrieben.
  Nach dem  Krieg wurde das Leid der Bauern  noch größer: Noch mehr Abgaben,  kein Jagd- und Fischereirecht …

II. Der „Dreißigjährige Krieg“ (1618-1648)

Großes Leid kam über die Menschen, die vor uns in Thannhausen lebten:
Schlechte Ernten und Viehseuchen verursachten eine schreckliche Hungersnot.
Ausländische Soldatenheere zogen mordend und plündernd durch unsere Heimat.
(Das Kloster Ursberg wurde bis auf die Grundmauern niedergebrannt.)
Die fremden Soldaten schleppten eine furchtbare, sehr ansteckende Krankheit ein: die Pest!

     http://www.rummler-germany.de/zeitreise/die_pest.htm