Die
Mindel - Unser Heimatfluss (Heimatheft
Seite 27)
Die Mindel entspringt bei der Mindelmühle am Mindelberg
in der Nähe von Ronsberg im Landkreis Ostallgäu.
Sie fließt dann durch Mindelheim, Pfaffenhausen,
Thannhausen,
Jettingen-Scheppach und Burgau. Nordöstlich von Offingen mündet sie in die Donau.
Auf dem Mindelradweg kann man mit dem Fahrrad die gesamte Mindel
von der
Quelle bis zur Mündung entlang fahren, das sind etwa 75 Kilometer.
Nach dem Fluss Mindel ist eine der vier Eiszeiten benannt:
Die Mindeleiszeit
vor etwa 450.000 Jahren.
Dabei war etwa 60.000 Jahre lang fast ganz Deutschland mit Gletschereis
bedeckt.
Im
Quellgebiet (Bilder aus dem Jahr 1989)

In Thannhausen neben der Grundschule bei Niedrigwasser und bei Hochwasser
(2002)

Quelle:
Nördlich von Willofs liegt Eglofs. Am nördl. Ortsende auf einem
Feldweg Richtung Mindelmühle fahren (.......).
Dort auf einem Trampelpfad zum Waldrand am Fuße des Mindelbergs, wo sich das
Quellgebiet der Mindel befindet.
Vor der Mindelmühle münden die beiden Quellbächlein zusammen. Hier ist der
Ursprung der Mindel.
Teilung: Bei Mindelzell teilt
sich die Mindel in die kleine und große Mindel. Nach Burtenbach fließen sie
wieder zusammen.
Mündung:
Von Offingen aus kann man mit dem Fahrrad zur Mindel-Mündung an der Donau
fahren.
Rektor Franz Maurmeir aus Thannhausen hat als erster eine komplette Mindelradtour
ausgearbeitet.
Sage über die Mindelquelle
aus: http://www.pitkinzer.de/artour/sagen.html
"An der Mindelquelle ward des Öfteren ein schönes Weib mit buntem Gewande
gesehen, wie sie aus der dortigen Quelle trank.
Wenn man sie aber ansprechen wollte, war sie meist wie vom Erdboden
verschwunden.
Als in der Dämmerung einmal ein armer Artur dort spazieren ging und sich eins
pfiff, weil er sich vorstellte, reich, gesund und glücklich zu sein,
trat wie aus dem Nichts besagtes Weib an seine Seite und sprach: »Bleib guten
Mutes. Trink von der Quelle und geh heim,
es ist schon gerichtet.«
Wie der arme Artur am Abend nach seinem Vieh sehen wollte, standen statt einer
Kuh plötzlich hundertdreiunddreißig in seinem Stall,
und statt einer Ziege waren es sechsundsechzig Schweine. Voller Freude feierte
der Bauer mit allen, die seines Humors waren,
ein Freudenfest, wohin er auch viel lustiges Künstlervolk einlud, das sich mit
ihm und seinen Gästen das ganze Jahr über eins pfiff
und sich die Arbeit und die Spießbraten schmecken ließ.
Die Gemeinschaft hat seitdem das Bäuerlein, der über die Jahre bei
bescheidenem Wohlstand blieb, stets in ihrer Mitte gehalten
und es ihm gleichgetan und das Leben gefeiert. Um des schönen Weibes willen
aber haben sie vordem bei der Mindelmühle einen Stein aufgerichtet,
wo es immer wieder zu Wundererscheinungen gekommen ist.
Seither erzählt man sich, wer vom Wasser der Mindelquelle trinkt und die schöne
Frau anruft,
dem wird sein Wunsch in Erfüllung gehen, ob er nun Artur heißt oder nicht.
1989
auf der Suche nach dem "Mindelweib"
Wikipedia
schreibt:
"Die Mindel
ist ein rechter Nebenfluss der Donau.
Der 75 km lange Fluss entspringt an der Mindelmühle bei Ronsberg
und fließt bei Gundremmingen
in die Donau.
Ihr wichtigster Nebenfluss ist die Kammel.
Allein im Bereich des Landkreises Günzburg
wird mit 30 Wasserkraftwerken
Energie erzeugt.
Im April 2003 wurde
der Mindeltal-Radweg
eingeweiht.
Eine der Eiszeiten,
nämlich die Mindelkaltzeit,
ist nach diesem Fluss benannt.
Der Name der Mindel lässt sich von den Vindelikern
ableiten (M und V sind austauschbar)." aus
Wikipedia
Bild
und Info über die Mindel-Eiszeit in Süddeutschland