Thannhausen
im Mittelalter (Heimatheft Eintrag
Nr. 9)
1. Das mitttelalterliche Ortsbild von Thannhausen
Um
das Jahr 1100 gab es in Thannhausen 4 Hauptstraßen,
eine Talburg (Thainhuser Feste) am Mühlbach,
eine Friedhofsfeste mit Kirche, Kirchturm und dem Storkenturm als Aussichtsturm
und Wachturm.
Die Thainhuser Feste wurde im Jahr 1450 zerstört.
1246 erhält Thannhausen von Kaiser Friedrich II das Marktrecht. Im
Hasengrund stand der Galgen.
2. Die Thannhauser Kirche
10. Jhd. Holzkirche 11. Jhd. Steinkirche 1250 Gotische Kirche 1740 Neubau
3. Das Leben im Mittelalter (Zeit von ca. 500 - 1500)
Zusatzinfo:
1109 Urkundliche Erwähnung eines Ortsadels "von Taginhusen"
bis 1268 Die Herren von Thannhausen waren vermutlich staufische Ministerialen
1293 Thannhausen ist als Markt belegt
1348 Das Hochstift Augsburg und Burgau haben hier Lehensgüter
1560 Herrschaft und Blutbann Thannhausen gehen an die Augsburger Patrizier
Baumgartner, Freiherrn v. Hohenschwangau, über, die den Besitz sogleich verpfänden
um 1600 die St. Leonhardskapelle wird errichtet
1665 Nach häufigem Besitzwechsel erhalten die Grafen von Sinzendorf das
Reichslehen Thannhausen als Grafschaft und lösen sie aus der Zugehörigkeit zur
Reichsritterschaft